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21. Dez 2007 |
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{jumi [ext_script/redirect.php]} Verkaufspferde vor dem Pferde kauf beurteilenDas Exterieur des Pferde „Kein Pferd ist ohne Fehler und die Kunst der Pferdebeurteilung besteht darin, Wesentliches von Unwesentlichen zu unterscheiden und die Qualität eines Pferdes trotz der Mängel zu erkennen“ (Zitat Das Dressur Pferd von Harry Boldt: Seite 58) Der Kopf sollte zum Gesamtbild passen und eher leicht und elegant sein als grob und mit verschwommenen Konturen. In der heutigen Zucht sind fast ausschließlich nur edle Köpfe zu finden, durch die Veredelung der letzten Jahrzehnte. Wichtig sind zudem die Ganaschenfreiheit und das leichte Genick des Pferdes.
Den Hals wünschen wir uns bei einem Dressurpferd genügend lang und aus der Schulter kommend, mit ausreichender Breite ausgestattet. Zum Kopf hin soll er sich gleichmäßig verjüngen. Schon bei einem jungen Pferd sollte die obere Halsmuskulatur kräftig ausgebildet sein, wobei allerdings bei der Beurteilung auch der Trainingszustand des Pferdes Berücksichtigt werden muss. Der Widerrist soll so konstruiert sein, dass sich eine gute Sattellage bildet. Dazu ist es nötig, dass der Widerrist ausgeprägt ist und dann geschmeidig in den Rücken übergeht. Die Schulterpartie sollte schon bei einem jungen Pferd straff Bemuskelt sein und einen Winkel von 90° zwischen Schulter und Oberarm haben. Pferde mit einer solchen Schulter haben raumgreifende Bewegungen und auch einen gehobenen Sitzkomfort. Die Stellung der Vorderbeine sollte von vorne und von der Seitenansicht im Lot stehen. Der Rücken des Dressurpferdes soll „mäßig lang“ sein. Pferde mit einem solchen Rücken können diesen schneller zum schwingen bringen und die Bewegungen sind raumgreifender. Des Weiteren sollte das Dressurpferd nicht überbaut sein, da es sonst möglich ist, dass die Pferde die Vorhand überlasten. Der Übergang vom Rücken hin zum Lendenbereich soll kurz und Kräftig sein, der Übergang von Lende zu Kruppe, lang und etwas abfallen in Richtung Schweif. Die Kruppe soll im Verlauf der Ausbildung sehr an Muskelmasse zunehmen und ist bei jungen Pferden noch nicht stark bemuskelt. Dressurpferde sollen ihren Schweif schön tragen, er soll gerade sein, und frei getragen werden. Bei der Hinterhand des Dressurpferdes benötigen wir lange schräge Linien von Hüfte zu Oberschenken und zu Unterschenkel. Ein wert von 90° wird als gut empfunden, damit das Pferd genügend Schub aus der Hinterhand entwickeln kann. Des Weiteren sollten die Hinterhand gute Ansätze für die später gebildeten Muskeln, die aus der systematischen Dressurarbeit resultieren, anbieten. Die Gelenke sollten bei einem Dressurpferd immer Kräftig und Trocken sein, Bänder und Sehen trocken. Bei der Beurteilung eines Dressurpferdes ist zudem zu beachten, dass die Hinterhand nicht ausgestellt ist (Rückständige Stellung).
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